Das Samstags-Bibel-Seminar in Trier
Das Samstags-Bibel-Seminar in Trier

Was wir glauben

Schöpfung

Der Himmel und die Erde wurden von Gott in 6 Tagen aus dem Nichts erschaffen. Der Schöpfungsbericht in der Bibel ist für uns absolut glaubwürdig.
 

Inspiration der Schrift

Die Bibel ist das vollkommene Wort Gottes. Sie wurde vollständig von Gott eingegeben, sowohl das alte als auch das neue Testament. Die Heilige Schrift ist die höchste und letzte Autorität für Glauben und Leben des Christen.
 

Dreieinheit

Es gibt nur einen Gott, der der Schöpfer und Erhalter des Universums ist. Er existiert als Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Alle drei Personen sind ebenso vollkommen Gott wie die Dreieinigkeit es ist.
 

Menschwerdung

Jesus Christus wurde vom Heiligen Geist in der Jungfrau Maria gezeugt und als kleines Kind geboren. Er war während seines gesamten irdischen Lebens vollkommen Gott und vollkommen Mensch. In der Gegenwart ist er verherrlichter Mensch und Gott auf dem Thron zur Rechten des Vaters.
 

Tod am Kreuz

Jesus Christus starb als stellvertretendes Opfer für unsere Sünden. Das Opfer dieses Lammes Gottes hat bei dem Vater absolute Gültigkeit. Es ist vollständig angenommen, und wir sind in Christus mit Gott versöhnt. Jeder, der an Jesus Christus glaubt, ist auf der Grundlage seines (des Christus) vergossenen Blutes vor Gott gerechtfertigt.
 

Begräbnis, Auferstehung, Himmelfahrt

Der gekreuzigte Leib Christi wurde begraben. Der gleiche Leib wurde in verherrlichtem Zustand am dritten Tage von den Toten auferweckt. Christus der Herr fuhr als verherrlichter Mensch und Gottessohn in den Himmel auf, wo er nun zur Rechten des Vaters ist.
 

Evangelium

1. Kor. 15,1-4
Ich tue euch aber kund, Brüder, das Evangelium (...) was ich auch empfangen habe: daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften; und daß er begraben wurde, und daß er auferweckt worden ist am dritten Tage, nach den Schriften;

Joh. 3,16
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. 

Joh. 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen. 

Röm. 3,23-25
Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christo Jesu ist; welchen Gott dargestellt hat zu einem Versöhnungsopfer durch den Glauben an sein Blut;

1.Joh.5,11-13
Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
 

Wiederkunft Christi

Jesus Christus der Herr wird zum einen wiederkommen, um seine Gemeinde aus der Welt in die Herrlichkeit zu entrücken. Niemand kennt den Tag und die Stunde dieser Wiederkunft. Vielleicht heute... Jesus Christus wird die schon gestorbenen Glieder seines Leibes aus den Toten auferwecken und die noch lebenden Glieder seines Leibes verwandeln. Danach werden alle zusammen dem Herrn in der Luft begegnen und für immer bei ihm sein. Nach der Entrückung der Gemeinde wird eine Gerichtszeit für die ganze Erde kommen, die “Große Drangsal”. Danach wird Jesus Christus für alle Menschen sichtbar in die Welt wiederkommen, und zwar zusammen mit seiner Gemeinde vom Himmel auf die Erde, um sein Volk Israel zu erretten und ein tausendjähriges Friedensreich auf der ganzen Erde zu errichten. Er wird von Jerusalem aus die Welt regieren.
 

Ewige Strafe für die Verlorenen

Es wird eine körperliche Auferstehung für alle Menschen geben, die jemals gelebt haben und gestorben sind. Die Menschen, die nicht aus Gnade durch Glauben vor Gott gerechtfertigt wurden, werden zum ewigen Gericht im Feuersee auferstehen. Die Menschen, die aus Gnade und Glauben gerechtfertigt worden sind, werden als Auferstandene in die ewige Herrlichkeit Gottes eingehen. Es wird ein neuer Himmel und eine neue Erde nach dem tausendjährigen Friedensreich erschaffen werden. Dort werden die Erlösten für ewig leben.
 

Taufe

Der Christ bekennt in der Taufe, dass er mit Christus dem alten Leben gestorben ist und zur Neuheit des Lebens in Christus auferweckt worden ist. Die Taufe ist nicht heilsnotwendig, sondern sie ist der sichtbare Ausdruck der bereits geschehenen geistlichen Wiedergeburt des Gläubigen und seines Wunsches, Jesus Christus in seinem Leben nachzufolgen.
 

Leben als Christ

Der wiedergeborene und errettete Gläubige wird vom Heiligen Geist geleitet und in das neue Leben hinein geführt. Er ist bestrebt, sich in Gedanken, Worten und Taten in das Bild Jesu Christi umwandeln zu lassen. Er möchte lernen, von einer sündigen Lebensführung immer mehr befreit zu werden. Dies ist ein lebenslanger Lernprozess. Kein Christ kann auf dieser Erde die Vollkommenheit in seinem praktischen Leben erreichen. Er wird sich aber durch den Heiligen Geist bemühen, seinem Herrn und Retter Jesus Christus zu gefallen. Wenn ein Christ (bewusst oder unbewusst) sündigt, so geht er dadurch nicht für ewig verloren. Die praktische Reinigung des Gewissens von der geschehenen Sünde geschieht durch das Bekenntnis vor dem Herrn Jesus Christus, der sein Blut dafür gegeben hat. Damit wird die praktische Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt. Wenn Sünden gegen Glaubensgeschwister oder auch gegen alle anderen Menschen geschehen sind, wird der Christ auch dort immer die persönliche Versöhnung anstreben, um in Frieden mit allen Menschen zu leben. Außerdem wird der errettete Gläubige bestrebt sein, seinen persönlichen Glauben in seinem Leben gegenüber anderen Menschen in Wort und Tat zu bezeugen. Die guten Werke des Christen dienen nicht dazu, ihn zu erretten, denn das hat Christus schon getan. Sie dienen vielmehr dazu, den Glauben lebendig zu bezeugen und andere Menschen zu Christus zu führen. Das Leben aus Gott wird ständig erhalten und gestärkt durch das gläubige Gebet. Der wiedergeborene Christ wird daher auch immer ein Gebetsleben führen, sei es in der Verborgenheit mit dem Herrn oder zusammen mit anderen Christen im gemeinschaftlichen Gebet. Wir glauben, dass Gott ernstliches Gebet hört und auch erhört. Dies geschieht immer nach seinem Willen, auf seine Weise und zu seiner Zeit.
 

Gemeinde Jesu Christi

Der Herr Jesus Christus hat die Gläubigen vor seiner Himmelfahrt beauftragt, verschiedene Dinge zu tun. Sie sollen zusammenkommen zur Belehrung aus dem Wort Gottes, zum Brechen des Brotes und zur gemeinsamen Anbetung. Gott sucht Anbeter. Er möchte keine unabhängigen Einzelgänger-Christen haben, sondern voneinander abhängige Gemeinde-Christen. Er hat durch den Heiligen Geist dem Leib Christi Gaben gegeben, die nur im praktischen Zusammenleben der Christen in einer Ortsgemeinde vollständig zur Auswirkung kommen können. Die örtliche Gemeinde auf der Erde repräsentiert die Einheit des Leibes Christi. Ein weiterer Punkt ist der große Missionsbefehl des Herrn an die Gemeinde, den wir am Ende der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas finden. Die Christen haben also auch den Auftrag, bei sich bietender Gelegenheit als Gemeinde das Evangelium zu verbreiten.
 

Der Heilige Geist

Der Heilige Geist ist neben dem Vater im Himmel und dem Sohn Jesus Christus die dritte Person des dreieinigen Gottes der Bibel. Der Gott der Bibel ist somit nicht nur eine absolute Einheit (El echad), sondern genauso auch eine zusammengesetzte Einheit (Elohim echad) aus drei absolut gleichberechtigten und allmächtigen Personen. 

Der Heilige Geist war bereits bei der Erschaffung der Welt persönlich anwesend (Genesis 1, 2). Während des Alten Testamentes kam er zu bestimmten Zeiten über Propheten, Könige oder Priester. Er sprach und handelte durch diese Personen, ja er war auch für kurze Zeitspannen in ihnen gegenwärtig (1.Petr. 1, 11). Das gesamte Wort Gottes (und zwar das Wort des Alten und des Neuen Testamentes) wurde unter seinem Einfluss aus dem Herzen der Schreiber heraus durch deren Hände zu Papier gebracht (2.Pe. 1, 20-21). Es ist somit in seiner Gesamtheit Wort für Wort „inspiriert“, also vom Heiligen Geist eingehaucht. Somit hat die gesamte Bibel von der ersten bis zur letzten Zeile göttliche Autorität und ist die höchste Instanz in allen Dingen. 

Der Heilige Geist war im Alten Testament noch nicht für immerbleibend in oder auf den von ihm gebrauchten Menschen, sondern er zog sich immer wieder zurück, so dass die betroffenen Menschen seine Gegenwart oftmals schmerzlich vermissten (z.B. David in Ps. 51, 12-14).

Im neuen Testament ist die Gründung der Gemeinde aller gläubigen Christen gleichzusetzen mit der Sendung des Heiligen Geistes aus dem Himmel auf diese Erde. Dieses Ereignis wurde den Aposteln vom Herrn Jesus Christus angekündigt (Joh. 15, 26; 16, 5-15; Apg. 1, 5). Es trat ein am Tag der Pfingsten, als die gesamte anwesende Gemeinschaft der Gläubigen in Jerusalem durch den vom Himmel herabkommenden Heiligen Geist zu einem Leib getauft wurde (Apg. 2, 1-13; 1, 5). Dies war die Geistestaufe der gesamten damaligen Gemeinde Christi, welche im Augenblick ihrer Entstehung in Jerusalem geschah. Von diesem Tag an wohnt der Heilige Geist auf ewig in der Gemeinde Christi als ganzer. Christus ist das Haupt, die Gemeinde ist der Leib (Kol. 1, 18; Eph. 4,4)

Alle Christen, die danach wiedergeboren und errettet wurden, werden bis heute im Augenblick ihrer Errettung und Wiedergeburt aus Glauben an das Evangelium mit dem Heiligen Geist auf ewig versiegelt (Eph. 1, 13) und im gleichen Augenblick in den Leib Christi hinein getauft (1.Kor. 12, 13), welcher die Gemeinde ist (Kol. 1, 18). Von Pfingsten an bis heute und weiterhin bis zur Wiederkunft des Herrn Jesus Christus findet die Taufe jedes Gläubigen mit dem Heiligen Geist also im Augenblick seiner Wiedergeburt statt. Sie ist kein besonderes Ereignis, welches erst während des späteren Glaubenslebens dieses Gläubigen zu geschehen hat.

Jedes normale Menschenkind lebt vom Tag seiner leiblichen Geburt an in seinem Körper, es kann nicht im Lauf seines späteren Lebens zum zweiten Mal geboren werden. Genauso ist es in geistlicher Hinsicht mit den Kindern Gottes, die nicht aus dem Fleisch, sondern aus dem Geist Gottes wiedergeboren sind (Joh. 1, 12-13). Jeder Gläubige besitzt heute vom Augenblick seiner Errettung an den Heiligen Geist auf ewig wohnend in sich selbst. Dieser Geist ist das Unterpfand der ewigen Errettung, die Anzahlung auf den garantierten Erhalt der ewigen Herrlichkeit (2.Kor. 1, 22). Der Gläubige kann daher nicht in einer späteren Geistestaufe noch einmal von neuem wiedergeboren werden. Wer den Heiligen Geist nicht besitzt, der gehört nicht zu Christus (Rö. 8, 9) und ist somit auf ewig verloren.

Als der Herr Jesus Christus nach seiner Auferstehung in den Himmel ging, nahm er den Platz zur Rechten seines Vaters auf dem Thron ein (Apg. 1, 9-10; Mk. 16, 19). Der Herr sandte dann am Pfingsttag den Heiligen Geist auf die Erde, so wie er es angekündigt hatte. So wirkt nun der Heilige Geist in unseren Tagen bis zur sichtbaren leiblichen Wiederkunft des Herrn als dessen Stellvertreter auf der Erde. Er ist eine Person, denn er kann betrübt (Eph. 4, 30) und belogen (Apg. 5, 3-4) werden. Er überführt die Ungläubigen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (Joh. 16, 8-11), damit sie gerettet werden sollten. Er belehrt die Gläubigen, tröstet sie und führt sie in die Erkenntnis der Herrlichkeit Jesu Christi und des Vaters ein (Joh. 16, 12-15). Als göttliche Person ist er somit auch Lehrer, Tröster, Fürsprecher und Leiter der Gläubigen.

Er ist das Zeugnis Jesu Christi (Off. 19, 10). Er wird nicht selbst angebetet, sondern er weist die Gläubigen auf die Herrlichkeit des Vaters und des Sohnes hin, damit sie durch den Sohn den Vater anbeten können. Er verwendet sich vor Gott in unaussprechlichen Seufzern, um das Flehen und die Gebete der Gläubigen vor Gott annehmlich zu machen (Rö. 8, 26-27).

Schließlich ist der Heilige Geist auch der Geber und der Verwalter der Geistesgaben in der Gemeinde Christi. Wir finden Listen von Geistesgaben (z.B. 1.Kor. 12), welche der Heilige Geist jedem einzelnen Gläubigen frei austeilt, so wie ER es will (1.Kor. 12, 11). Jeder Gläubige bekommt eine oder mehrere Gaben, aber kein Gläubiger bekommt alle Gaben. Der Herr möchte nicht, dass übermächtige Einzelchristen als Universalgenies das Geschehen in den Gemeinden diktatorisch bestimmen. Er möchte auch nicht, dass seine Gläubigen als voneinander unabhängige Alleskönner und Einzelkämpfer völlig getrennt voneinander leben, sondern er möchte, dass sie als voneinander abhängige Gemeindegeschwister sich gegenseitig in der Gemeinschaft mit ihren unterschiedlichen Gaben ergänzen und erbauen.

Am meisten von allen Geistesgaben sollten die Gläubigen nach der Weissagung streben (1.Kor. 14, 1), denn diese dient zu Erbauung, Ermahnung und Tröstung der gesamten Gemeinde. Wer weissagt, redet in verständlicher Sprache und erbaut die Gemeinde. Wer in Sprachen redet, der redet unverständlich und erbaut nur sich selbst (1.Kor. 14, 1-4). 

Hierbei ist zusätzlich die Sprachenrede von der Zungenrede zu unterscheiden. Die biblische Sprachenrede geschieht in einer tatsächlich existierenden Sprache, welche der Redende spricht, ohne sie selbst vorher gelernt zu haben, und oftmals auch ohne sie selbst zu verstehen. Zum Beispiel könnte ein deutscher Bruder in einer deutschsprachigen Versammlung plötzlich in chinesischer Sprache reden. Unter Zungenrede versteht man hingegen das Plappern in einer bei den Menschen nicht existierenden Sprache. Die Zungenrede ist daher lediglich eine unverständliche und nicht übersetzbare Lautäußerung, welche in der Gemeinschaft der Christen nicht stattfinden sollte. 

Das Reden in Sprachen ist allerdings den Geschwistern in unserer Gemeinschaft freigestellt, welche die Gabe besitzen, und welche sie für sich allein in der Gegenwart des Herrn zu ihrer Selbstauferbauung ausüben möchten. Auch der Apostel Paulus hat dies genauso praktiziert: In der persönlichen Gemeinschaft mit dem Herrn in der Stille redete er in Sprachen, während er in den Versammlungen nur in allgemein verständlichen Worten weissagte, damit die ganze Gemeinde erbaut wurde (1.Kor. 14, 18-19).

 

 

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